Im Schatten der Stadt

Warum ISDS? Dieses Lied ist sowas wie ein Befreiungsschlag. Nach 7 Jahren in der Großstadt trägt Im Schatten der Stadt jedes einzelne von mir in dieser Stadt durchlebte Gefühl in sich. Es ist quasi ein innerer Monolog. Und genau das macht es mir so wichtig. Eigentlich sollte es schon auf der gleichnamigen EP landen, doch damals ging es irgendwann im Songwriting nicht weiter, weswegen es nun die perfekte Brücke zwischen der 2014er CD und dem neuen Zeug schlägt. Es setzt da an wo 241, Laufen und kommen nicht voran und Trübes Ich aufhören und macht etwa 1 1/2 Jahre später da weiter wo Was soll das wird geschehen anfängt. ISDS ist ein Lied über Planlosigkeit, Ziellosigkeit, Angst und ein Stückchen Selbstfindung. Ein Befreiungsschlag von allem Alten - längst überfällig. Endlich. Und wir machen weiter. So schnell wir können. So sollte man. Also komm mal in die Gänge, Junge!

Danke für's vorbeischauen! - Dominik, Tobi, Martin


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Songtext

Strophe 1
Du redest von Stillstand
Und zwischen jedem Atemzug
Hört man das ausgelaugte Schnaufen
Deiner pausenlosen Suche

Es mangelt an Plänen
In einer Stadt die nie schläft
Wagen wir nicht mehr zu träumen
Wir bleiben

Pre-Chorus
Und wieder zieht ein Gewitter auf
Das den Himmel verdunkelt
Lauf, Bruder lauf
Wenn der Schutt dich erwischt
Kommt die Kälte zurück

Wir irren durch Gassen
Wissen nicht wohin
Weil wir uns inzwischen zwischen viel zu hohen Mauern befinden
Wenn der Schutt dich erwischt
Kommt die Kälte zurück

Refrain
Zwei Semester später sind wir wieder da
Wo wir längst schon einmal waren
Wir singen Lieder mit, die von Leben erzählen
Die wir selber niemals leben werden

Zwischen Hochhaus und Tiefsinn
Zwischen hoch hinaus und wir sind
Bewegen wir uns im Schatten der Stadt

Strophe 2
Wieder allein
Diese Schlacht scheint verloren
Und der Krieg ist noch lange nicht vorbei

Viva Allein

Outro
Ich habe neue Wege gesehen